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Bewegungstherapie

In der Bewegungstherapie haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit ihren Körper neu kennen zu lernen und neu zu erfahren. Sie lernen die eigene Körpersprache besser zu verstehen. Hieraus können sich  Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die den Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung von Schwierigkeiten hilfreich sein können.

Der Kontakt zum Körper ermöglicht den Zugang zu den eigenen Gefühlen der Ausgangspunkt ist, um gut für sich sorgen zu können.

Die Bewegungstherapie macht es möglich, neue Strategien zu lernen und auszuprobieren. In den ersten Wochen der Behandlung liegt der Schwerpunkt in einer umfassenden Diagnostik, aus der eine individuelle Behandlungsplanung entwickelt wird.

So kann zum Beispiel ein veränderter Umgang mit eigenen Aggressionen dazu führen, dass diese angemessener nach außen geführt werden und es somit zu einer Entlastung des Patienten kommt.

Formen der Entspannung werden kennen gelernt und erfahrbar gemacht und helfen den Patienten zur Ruhe zu kommen.

Die intensive Einzelarbeit wird ergänzt durch Kleingruppenarbeit. Die Großgruppe bietet den Raum, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und das eigene Sozialverhalten zu verbessern.

Während in den stationsübergreifenden Mädchen- und Jungengruppen die Bewegung und Körperwahrnehmung im Vordergrund stehen, ist der Schwerpunkt der Stationsgruppe die Gruppe für sich. Gruppenkonflikte können in der Bewegungstherapie oft spielerisch geklärt werden.

Das individuelle Angebot der Bewegungstherapie orientiert sehr stark am jeweiligen Krankheitsbild und Alter des Patienten aus. Je nach Krankheitsbild kommen folgende Ansätze zum Einsatz: