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PatientInneninfos

Schwerpunkt Gastroenterologie am Klinikum Bremen-Ost

Mit der Behandlung von Magen-Darmerkrankungen hat sich die Klinik für Innere Medizin längst auch bundesweit einen Namen gemacht. So ist Chefarzt Professor Rainer Porschen zum Teil in leitender Funktion daran beteiligt, die Behandlungsmethoden für Tumoren des Dickdarms und Mastdarms (Rektum) in Deutschland nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vereinheitlichen und zu verbessern. Besondere Aufmerksamkeit haben vergleichende Untersuchungen zu wirksamen und verträglichen Chemotherapien erhalten.

Neben einer Vielzahl von Routineuntersuchungen wie Magen- und Dickdarmspiegelungen stehen der Klinik über den normalen Standard hinausgehende Untersuchungs- und Behandlungsverfahren zur Verfügung:

Internet-Ressourcen:

Für Patienten:

Für Ärzte: 

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Tagesklinik für Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie (GHOTA)

GHOTA steht für die Tagesklinik der Klinik für Innere Medizin des Klinikums Bremen-Ost. Das Besondere: die Tagesklinik GHOTA ist speziell auf Patienten ausgerichtet, die zwar im Krankenhaus behandelt werden - aber nicht über Nacht bleiben müssen. 

Das Ärzte- und Pflegeteam der GHOTA unter der Leitung des Oberarztes und Hämatoonkologen Dr. med. Alexander Regnery betreut Patienten mit Tumorerkrankungen sowie mit Magen-Darm-Erkrankungen. Durch die Entwicklung eigener innovativer Chemotherapie-Konzepte unter der Leitung von Professor Rainer Porschen ist bei Krebserkrankungen zum Beispiel des Magen-Darmbereichs eine Versorgung auf höchstem und modernstem Niveau gewährleistet. 

Tumorerkrankungen

In der GHOTA können grundsätzlich bei allen bösartigen Tumorerkrankungen die erforderliche Diagnostik und Therapie durchgeführt werden. Hierzu zählen unter anderem:

Magen-Darm-Erkrankungen

Neben der medizinischen Diagnostik und der pflegerischen Betreuung, die verantwortlich von der onkologischen Fachkrankenpflegerin Birgit Reinecke gewährleistet wird, bietet die GHOTA in Kooperation mit der Klinik für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik auch die Möglichkeit zur psychologischen oder psychosomatischen Betreuung.  

Kontakt und Aufnahme

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Behandlungszentrum Diabetes

Diabetesberaterinnen sowie Pflegekräfte mit Schwerpunkt in der Behandlung zuckerkranker Patientinnen und Patienten bilden gemeinsam mit unseren Ärztinnen und Ärzten unser Diabetes-Team am Klinikum Bremen-Ost (Kontakt: Frau Anni Aymans, Tel.: (0421) 408-2525) unter der Leitung von Dr. Thomas Hilmer. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft DDG hat die Behandlungseinheit am Klinikum Bremen-Ost zertifiziert. Wir bieten die Möglichkeit, bei besonderen Problemen Diabetes-Erkrankte – insbesondere die ins DMP-Programm eingeschriebenen Versicherten – stationär zu versorgen.  

Besonderen Wert legen wir auf die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die die Patienten über lange Zeiträume betreuen. Im Diabetes-Schulungsverein sind Hausärzte und Fachärzte, darunter Diabetologen, versammelt, um die Diabetes-Patienten im Rahmen des DMP-Programms optimal zu betreuen. Nach Anmeldung durch den Haus- oder Facharzt über Frau Ulrike Ellerbrock (Tel: (0421) 408-2138) werden Patienten speziell nach ihren Bedürfnissen geschult. 

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Versorgung diabetischer Fußsyndrome. Am Klinikum Bremen-Ost ist deshalb eine Behandlungseinheit geschaffen worden, um Patienten mit diesen oft langwierigen Komplikationen der Diabetes-Erkrankungen speziell zu helfen (Kontakt: Oberarzt Oliver Müssig, Tel. (0421) 408-2138). 

Bremer Adipositas-Programm

Das Klinikum Bremen-Ost bietet ebenfalls das Bremer Adipositas-Programm an. Hier wird übergewichti-gen Erwachsenen in Gruppen über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit gegeben, ärztlich betreut individuell Gewicht abzunehmen und den Body-Mass-Index [Link zum Glossar] zu senken (Kontakt: Frau Nicole Rink, Tel.: (0421) 408-2138). Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und Begleiterkrankungen zu vermeiden bzw. deren Folgen zu minimieren. 

Internet-Resourcen:

Für Patienten: 

Für Ärzte:

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Intensivstation und Herzerkrankungen

Unter der Leitung der erfahrenen Oberärztin Marie-Luise Pramann werden im Klinikum Bremen-Ost Patienten kardiologisch und – wenn nötig – auch intensivmedizinisch kompetent versorgt. Diagnostisch werden alle kardiologischen Methoden mit Ausnahme des invasiven Herzkatheters durchgeführt. Schwerkranke Patient werden auf der gerade nach neuesten medizinischen Gesichtspunkten umgebauten Intensivstation behandelt. Dies erlaubt die Behandlung aller Herzerkrankungen wie akuter Herzschwäche, Herzinfarkt oder Herz-Rhythmus-Störungen. Auch Herz-Patienten sind somit in der Klinik für Innere Medizin in guten Händen. 

Internet-Ressourcen:

Für Patienten:

Für Ärzte:

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Ein Tag in unserer Abteilung

Der neue Tag beginnt auf Ihrer Station gegen 6:15 Uhr, wenn die Frühschicht der Pflegenden ihren Dienst aufnimmt. Ab 6:45 Uhr kommen die Krankenschwestern und Krankenpfleger erstmals zu Ihnen, um Sie zum Beispiel  bei der Morgentoilette zu unterstützen oder Vitalzeichen zu messen. Frühstück gibt es gegen 8 Uhr. 

Im Laufe des Vormittags, meist zwischen 9.30 und 11 Uhr ist Visitenzeit. Jetzt werden alle Probleme mit Ärzten und den Pflegenden besprochen. Tipp: Schreiben Sie sich Ihre Fragen auf, damit Sie nichts vergessen. 

Die meisten Untersuchungen finden im Laufe des Vormittags statt. Obwohl wir täglich intern eine Terminplanung anfertigen, muss vieles kurzfristig doch geändert werden. Der Grund: In einem Akutkrankenhaus müssen oft Untersuchungen notfallmäßig „eingeschoben“ werden. Wenn Sie deshalb einmal warten müssen, denken Sie bitte daran: Auch Sie wären froh, in einem Notfall bevorzugt versorgt zu werden. Danke für Ihr Verständnis. 

Gegen 12 Uhr gibt es das Mittagessen. Sollten Sie wegen Untersuchungen nicht auf Station sein, werden die Mahlzeiten natürlich später für Sie zubereitet. Am Nachmittag ab 14.00 Uhr reichen wir Ihnen Kaffee, Tee oder andere Getränke. 

Wenn das Abendessen gegen 18:00 Uhr eingenommen ist, wird anschließend mit den Vorbereitungen zur Nacht begonnen. Wenn Sie es wünschen, hilft Ihnen das Pflegepersonal dabei. Ab 22:00 übernimmt eine Pflegende den Nachtdienst und ist für Sie da, während Sie hoffentlich eine ruhige und erholsame Nacht verbringen.

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Pflege

Als Patientin und Patient stehen Sie bei uns im Mittelpunkt unserer ganzheitlichen Pflege. Die besondere pflegerische Kompetenz unseres Pflegefachpersonals besteht darin, unsere Patientinnen und Patienten eine Hilfe für Körper und Seele zu geben. Die Förderung und Beratung in Bezug auf die Gesundheit steht dabei stets im Vordergrund. Aus diesem Grunde pflegen wir nach dem Bereichspflegekonzept und passen unsere Arbeitsabläufe ständig an den sich wandelnden Anforderungen einer Patientinnen und Patienten orientierten Arbeit an.

Eine stetige Qualitätsverbesserung stellen wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung unseres examinierten Pflegefachpersonals sicher.

Seit 2005 besitzen wir die Anerkennung zur Behandlungseinrichtung für Typ 2 Diabetiker nach den Richtlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft. Hochqualifiziertes und geschultes Pflegefachpersonal unterstützt Sie und Ihre Angehörigen beim Umgang mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ I und II. Ein weiterer Schwerpunkt unserer individuell basierten Pflege ist die onkologische Pflege. Zur teilstationären Behandlung steht Ihnen eine Gastroenterologische, Hämatologische und Onkologische Tagesklinik (GHOTA) zur Verfügung. Pflegerisch betreut werden Sie hier von speziell in der Onkologie weitergebildetes examiniertes Pflegefachpersonal.

Stationspflegeleiterin Station 101

Frau Helga Akkerman
Telefon: (0421) 408-1530
E-Mail: helga.akkerman@klinikum-bremen-ost.de 

Stationspflegeleiterin Station 102 und 103

Frau Anke Winter
Telefon: (0421) 408-2562
E-Mail Anke.Winter@klinikum-bremen-ost.de

Stellvertretende Stationspflegeleiter 102

Herr Markus Hartlage
Telefon: (0421) 408-1532
E-Mail: Markus.Hartlage@klinikum-bremen-ost.de

Stellvertretende Stationspflegeleiterin 103

Frau Christine Kagelmacher
Telefon: (0421) 408-1534
Email Christine.Kagelmacher@klinikum-bremen-ost.de

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Patienteninformation: Vorhofflimmern

Sehr geehrte Patientin
Sehr geehrter Patient

Sie sind mit der Diagnose Vorhofflimmern im Klinikum Bremen-Ost stationär aufgenommen worden.

Diese Broschüre soll Ihnen einige wichtige Informationen über die Erkrankung, deren Diagnostik und die Behandlung dieser Erkrankung im Klinikum Bremen-Ost geben. Die Behandlung richtet sich nach den national und international gültigen Leitlinien zur Behandlung des Vorhofflimmerns.

Was ist Vorhofflimmern?

Ein Vorhofflimmern ist eine häufig vorkommende Herzrhythmusstörung, bei der der „normale“ Sinusrhythmus verschwindet und durch einen sehr unregelmäßigen Herzschlag ersetzt wird. Häufig geschieht dies auf dem Boden einer bereits vorbestehenden Herzerkrankung.

Welche Beschwerden können bei Vorhofflimmern auftreten?

Aufgrund des unregelmäßigen Herzschlages, der in den meisten Fällen einen sehr schnellen, gelegentlich jedoch auch einen äußerst langsamen Pulsschlag produziert, kommt es in den meisten Fällen zu einer verminderten Pumpleistung des Herzens. Dies äußert sich typischerweise als Zeichen einer beginnenden Herzschwäche mit Luftnot in Ruhe oder bei Belastung, Schwindelanfällen, kollaptischen Ereignissen, allgemeiner Abgeschlagenheit sowie oft verbunden mit dem  unangenehmen Gefühl des „Herzstolperns“ (Palpitationen).

Wie wird Vorhofflimmern festgestellt und diagnostiziert?

Zunächst erfolgt ein Gespräch über Ihre Beschwerden, die oft, aber eben nicht immer den Weg zur Diagnose weisen. Letztlich wird ein Vorhofflimmern durch eine einfache Ableitung eines Ruhe-EKG’s festgestellt.

Vorhofflimmern2

Wie wird Vorhofflimmern im Klinikum Bremen-Ost behandelt?

Die Behandlung des Vorhofflimmerns ist eine sehr individuelle Vorgehensweise, da häufig bestehende Vorerkrankungen des Herzens, das Alter, weitere Begleiterkrankungen wie arterieller Hypertonus oder Diabetes mellitus sowie die Dauer des Vorhofflimmerns eine entscheidende Rolle spielen.

Grundsätzliche Fragen der Behandlung sind zunächst das Vermeiden von Komplikationen wie akute Herzschwäche und das Verhindern eines Schlaganfalls, der durch eine Gerinnselbildung in den Herzvorhöfen bei Vorhofflimmern vermehrt auftreten kann. Anschließend muss grundsätzlich in Erwägung gezogen werden, ob die Wiederherstellung des natürlichen Rhythmus (Sinusrhythmus) oder die Stabilisierung der Herzfrequenz auf einem normalen Niveau für den jeweiligen Patienten/ die Patientin die beste Therapie darstellt. Die geschieht im Klinikum Bremen-Ost nach sehr individueller Situation des Patienten/ der Patientin und auf dem Boden von international anerkannten Leitlinien.

Abhängig von der Schwere Ihrer Erkrankung bzw. Ihrer Begleiterkrankungen werden Sie entweder auf der Normalstation aufgenommen oder einige Tage auf unserer Intensivstation überwacht.

Welche Komplikationen können auftreten?

  1. Selten kann diese Rhythmusstörung nicht mit einer medikamentösen Therapie beherrscht werden. Dann ist in entsprechenden Fällen mit einer akuten Herzschwäche zu rechnen, die im Einzelfall auch eine lebensbedrohliche Komplikation darstellen kann.

  2. Aufgrund einer vorbeugenden gerinnungshemmenden medikamentösen Therapie zur Vorbeugung eines Schlaganfalls kann es in Einzelfällen zu Blutungskomplikationen kommen. Auch diese treten selten auf.

  3. In einigen speziellen Fällen besteht die Notwendigkeit einer operativen Einpflanzung eines Herzschrittmachers, die allerdings mit einem sehr niedrigen operativen Risiko behaftet ist.

Was muss bei der Entlassung und in der Nachsorge beachtet werden?

Zum Zeitpunkt der Entlassung sollte Ihre Herzfrequenz entweder auf einem normalen Niveau trotz Vorhofflimmern sein, oder es sollte der natürliche Sinusrhythmus wieder hergestellt worden sein. In den meisten Fällen ist zumindest eine kurzfristige, meistens jedoch eine andauernde medikamentöse gerinnungshemmende Therapie erforderlich. Ambulant sollte deshalb neben regelmäßigen EKG-Kontrollen auch eine zunächst engmaschige Überwachung der gerinnungshemmenden Therapie erfolgen.

Haben Sie noch Fragen?

Scheuen Sie sich nicht, uns persönlich anzusprechen.

Ansprechpartner im
Klinikum Bremen-Ost gGmbH
Züricher Str. 40
28325 Bremen

Klinik für Innere Medizin
Chefarzt: Prof. Dr. R. Porschen
Sekretariat
Telefon: (0421) 408-2221

Klinikpflegeleitung
Herr Matthias Wieneke
Telefon: (0421) 408-1451

Aufnahme/Ambulanz
Telefon: (0421) 408-1291

Sie erreichen uns im Internet unter:
www.porschen-medizin.de oder
www.klinikum-bremen-ost.de

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Glossar wichtiger Erkrankungen und Untersuchungsmethoden

A

Aortenaneurysma

krankhafte Erweiterung der Aorta (Hauptschlagader) durch eine Erkrankung der Gefäßwand. 

Argonplasmakoagulation

eine Art Lasertherapie zur Blutstillung im Magen-Darm-Trakt bzw. Behandlung von Tumoren.

Arterielle Verschlußkrankheit

Verengung oder Verschluß von Arterien (Schlagadern).

Arteriosklerose

„Gefäßverkalkung", kann Durchblutungsstörungen verursachen; Ursache der AVK (Arterielle Verschlußkrankheit).

B

Body-Mass-Index (BMI)

Modernes Maß, um eine Einschätzung zu haben, ob Über- oder Untergewicht vorliegt.

So messen Sie Ihren Body-Mass-Index selbst: BMI = Körpergewicht in kg geteilt durch (Körpergröße in Metern x Körpergröße in Metern)

Beispiel: Ein Mann wiegt 100 kg, er ist 2 Meter groß. Das bedeutet, wir rechnen 100 geteilt durch 2 x 2, das entspricht 100 : 4 = BMI 25

Einteilung
Normalgewicht BMI 18 bis 25
Übergewicht BMI 25 bis 30
Adipositas Grad I BMI 30 bis 35
Adipositas Grad II BMI 35 bis 40
Adipositas Grad III BMI über 40

Bougierung

Bei Engstellen im Magen-Darmtrakt wird  mit diesem Verfahren mechanisch die Wand des betroffenen Hohlorgans gedehnt und (zum Teil in mehreren Behandlungssitzungen) dauerhaft geweitet.  

C   

Chemotherapie

Verabreichung eines Medikamentes zur Schwächung oder Abtötung von Tumorzellen.

Computertomographie (CT)

Aufwendiges, heute aber routinemäßig eingesetztes Schicht-Röntgen-Verfahren, in dem computergestützt Feinstrukturen, z.B. Tumoren oder Metastasen, aber auch Durchblutungsstörungen (z.B. Lungenembolie) dargestellt werden können.

D

Dickdarmspiegelung

Siehe Koloskopie  

Duodenum

Zwölffingerdarm; oberster, an den Magen anschließender Dünndarmabschnitt.

E

Echokardiographie:  

Ultraschalluntersuchung des Herzens, mit dem Bewegungsstörungen, Herzklappenschädigungen und Druckverhältnisse dargestellt werden können.  

EKG, Elektrokardiogramm

Untersuchungsmethode, bei der die elektrische Aktivität des Herzens gemessen wird.

Embolie

Einschwemmung z.B. eines Blutgerinnsels (Thrombus) in ein Blutgefäß, das dadurch verschlossen wird, z.B. Lungenembolie. 

Endoprothese

schlauchförmiges Implantat, das zum Offenhalten hohlförmiger Körperorgane wie z.B. dem Gallengang von innen her implantiert wird. 

Endoskopie

Untersuchung des Innenraumes von Hohlorganen wie z.B: Speiseröhre, Magen, Darm mit Hilfe einer lichtleitenden optischen Einrichtung, die sich in einem Schlauch befindet, der in das zu untersuchende Organ eingeführt wird.

Endosonographie

Neuere Methode, in der die Vorzüge der Endoskopie und des Ultraschall verbunden werden. Mit einem speziellen Endoskop werden Abschnitte des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Darm) dargestellt, die dann mit einem im Schlauch enthaltenen Ultraschallgerät genauer untersucht werden. Es ist eine Darstellung durch die Organwand hindurch möglich, um die Größe und Lage von Raumforderungen, zum Beispiel Tumoren, besser zu erkennen.  

ERCP 

Endoskopische Untersuchung zur Darstellung der Gangsysteme des Gallenganges und des Pankreasgangsystems.  

G  

Gastroskopie

Siehe Ösophagogastroduodenoskopie 

H   

Helicobacter pylori

Bakterium, das den Magen besiedelt. Es kann die Entstehung von Geschwüren hervorrufen. Therapie: Durch eine Kombinationstherapie mit Antibiotika und einem Magensäurehemmer.  

Herzinfarkt

Minderdurchblutung des Herzens, die unterschiedlich schwer ausgeprägt ein kann.  

Herzinsuffizienz

Herzschwäche, die ein Symptom darstellt, als Folge einer anderen Herzerkrankung. Oft Folge von Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen, aber auch von Herzinfarkten oder anderen Herzerkrankungen. Sie wird eingeteilt nach Schweregrad der Luftnötigkeit des Patienten (Luftnot in Ruhe gleich Grad NYHA IV).  

HITT

Hyperthermieinduzierte Tumortherapie. Ein Verfahren, dass in Bremen nur im Klinikum Bremen-Ost angewendet wird. Dabei werden unter Ultraschallkontrolle Leberkrebs und Lebermetastasen direkt vor Ort „verkocht“.  

I

Infusion

Einfließenlassen einer größeren Flüssigkeitsmenge (z.B. Medikamentenlösung oder Lösung zur künstlichen Ernährung) in den Körper des Patienten, meist in eine Vene.

K  

Kardioversion

Mit der Kardioversion wird der normale regelmäßige Herzrhythmus durch eine einfache und sehr sichere Stromtherapie wieder hergestellt.  

Koloskopie

steht für Dickdarmspiegelung. Mit einem biegsamen optischen Instrument (dem Endoskop) wird vom After aus der gesamte Dickdarm bis hin zur Mündung des Dünndarms in den Dickdarm untersucht. Dieser Bereich liegt in etwa 1 m Entfernung vom After im Bereich des rechten Unterbauches. Mit dem Koloskop kann schon während der Untersuchung behandelt werden. Polypen (Schleimhautwucherungen) werden so entfernt, Gewebeproben entnommen oder Blutungen gestillt. Die Untersuchung wird in der Regel in einer Art „Kurzschlaf“ durchgeführt und ist somit nicht unangenehm.  

L  

Laser-Endomikroskopie

Neue innovative Untersuchungsmethode, die in Deutschland bislang nur an ausgewählten Krankenhäusern (in Norddeutschland am Klinikum Bremen-Ost) angeboten wird. In einem Spezialendoskop ist eine Laservorrichtung integriert, mit der die Schleimhautoberfläche und die darunter liegende Strukturen abgetastet und 1000-fach vergrößert werden. So können bereits während der Untersuchung krankhafte Zellveränderungen dargestellt werden, die sonst nur unter dem Mikroskop gesehen werden.  

Lyse, Lysetherapie

Auflösung von z.B. Blutgerinnseln (Thrombus) zur Wiedereröffnung verschlossener Blutgefäße: Thrombolyse, Fibrinolyse. Katheterlyse: das Medikament, das den Thrombus auflöst (Thrombolytikum, Fibrinolytikum) wird durch einen Katheter (dünner Schlauch) direkt in den Thrombus eingebracht.

M  

Magnetresonanztomographie (MRT)

auch Kernspintomographie; ist der Computertomographie (Schicht-Röntgen) vergleichbar, arbeitet aber nicht mit Röntgenstrahlung, sondern mit einem Magnetfeld und Hochfrequenzwellen, die auf den Körper einwirken.

Metallstent

aus Metall angefertigtes schlauchförmiges Implantat, das als innere Stütze eines Hohlorgans wie z.B. Blutgefäß, Speiseröhre, Magen, Darm, Gallengang oder Luftröhre in das Innere eines Organs eingebracht wird, um dieses offen zu halten.

MRCP

Neueres Verfahren zur Darstellung der Gallengänge und des Pankreasganges mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie. Vorteil: geringe Nebenwirkungsrate im Vergleich zur ERCP; Nachteil: der Arzt kann nur sehen, aber keine Therapie durchführen, da es sich nur um ein Photo handelt.  

Mukosektomie

Endoskopische Entfernung von frühen und kleinen bösartigen Geschwülsten, so dass also auf eine Operation verzichtet werden kann. 

N

nicht-invasiv

ohne den Körper des Patienten zu verletzen.  

Ösophagogastroduodenoskopie

Vereinfacht steht dieser Begriff für „Magenspiegelung“. Mit einem kleinen flexiblen Endoskops kann die gesamte Speiseröhre, der gesamte Magen sowie der sowie Teile des Zwölffingerdarms dargestellt werden. Schon während der Untersuchung können Geschwüre oder Blutungen behandelt werden. In dieser Verfahrenstechnik können zum Beispiel Krebsvorstufen erkannt bzw. zum Teil gut behandelt werden.  

Oesophaguskarzinom

Speiseröhrenkrebs.

P

PEG

Eingriffe zur Erzeugung eines künstlichen Magenzugangs / Magenausgangs,

meist im Rahmen einer künstlichen Ernährung; PEG = Perkutane Endoskopische Gastrostomie, wird mit Hilfe der Endoskopie durchgeführt.  

Port, Port-System, Portkammer

Infusionskammer, die unter die Haut implantiert wird und mit einem Dauerkatheter verbunden ist. Zur Sicherung eines dauerhaften Zugangs zu einem Blutgefäß; z.B. zur wiederholten Infusionsbehandlung oder auch zur künstlichen Ernährung.

R

Rektum-Karzinom

Der Krebs des Enddarms ist in den unteren etwa 15 Zentimetern vom Anus aus gesehen Darmabschnitten lokalisiert. Therapiert wird diese Krebsart heute oft in einer Kombination von Strahlentherapie, Chemotherapie und Operation.  

Rezidiv

Rückfall; Wiederauftreten einer Erkrankung.

S

Sonographie

Gleich Ultraschall. weit verbreitete Methode zur Untersuchung von Körperorganen; basiert auf der Aussendung und Reflexion von Schallwellen.

Stentimplantation

Einbringen eines Stents (innere Stütze, die zum Offenhalten von Hohlorganen wie z.B. Blutgefäßen, Speiseröhre, Magen, Darm, Gallengang oder Luftröhre in das Innere des Organs eingebracht wird).

T

Thrombose

Verschluß eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus).

Tumor

Schwellung, Geschwulst; unkontrolliert wachsend, unkontrollierte Zellwucherungen; kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein.

Tumormetastasen

Tochtergeschwulst; Absiedlung eines bösartigen Tumors.

U

Ultraschall (Sonographie)

weit verbreitete Methode zur Untersuchung von Körperorganen; basiert auf der Aussendung und Reflexion von Schallwellen.

Z

Zwölffingerdarm

Duodenum; oberster, an den Magen anschließender Dünndarmabschnitt. 

Zytostatikum

Medikament, welches das Wachstum bzw. die Vermehrung von Zellen verhindert.

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