Die Klinik für Neuroradiologie ist Dienstleister der vier Kliniken der Gesundheit Nord gGmbH. Kollegialer Führungsstil, gutes Arbeitsklima und kontinuierliche Fortbildung aller Mitarbeiter sowie die gute Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern und den international bekannten Instituten der Universität Bremen garantieren höchstes medizinisches Niveau zum Wohl unserer Patienten.
Wenn Sie Fragen bezüglich bestimmter Erkrankungen oder Behandlungsmöglichkeiten haben beraten wir Sie natürlich gerne unverbindlich. Rufen Sie einfach an unter (0421) 4975481 oder schreiben Sie uns eine E-Mail: renate.braun@klinikum-bremen-mitte.de
Die Klink für Neuroradiologie besteht aus zwei Abteilungen. Der Schwerpunkt am Klinikum Bremen-Mitte liegt bei der Akut-Diagnostik und Behandlung von Schlaganfällen (gefäßeröffnende Maßnahmen) sowie gefäßverschließenden Maßnahmen bei Gefäßmißbildungen. Insbesondere die Behandlung von Aneurysmen der Gehirnarterien mit Metallspiralen (Coiling) ist ein wichtiger Baustein der Gesundheit Nord gGmbH zur Versorgung der Bevölkerung Bremens und umzu. In enger Zusammenarbeit mit unseren neurochirurgischen Kollegen können wir für unsere Patienten die jeweils ideale Therapie planen und durchführen.
Die Behandlung von Verengungen der Halsschlagader (Carotisstenose) erfolgt interdisziplinär in Zusammenarbeit mit den KollegInnen von der Stroke-Unit und der Klinik für Gefäßchirurgie. So kann die optimale Behandlung für die Patienten erreicht werden.Die enge Zusammenarbeit mit dem MRT-Zentrum am Klinikum Bremen-Mitte (Prof. Terwey und Dr. Lentschig) garantiert eine MRT-Diagnostik auf allerhöchstem Niveau. Hier stehen modernste Verfahren wie die Spektroskopie, die funktionelle Kernspintomographie und die Darstellung der Funktionssysteme des Gehirns zur Verfügung.

Aneurysma der rechten Arteria carotis interna (hirnversorgender Anteil der Halsschlagader) mit einem 5mm großen Aneurysma das geplatzt war. Die Patientin bekam dadurch plötzliche, nie gekannte Kopfschmerzen. Das Aneurysma wurde mit einem über die rechte Leiste eingeführten Katheter sondiert und mit Platinspiralen (sog. Coils) ausgestopft. Dieses Verfahren nennt man „Coiling"; es ist heute das Verfahren der Wahl bei geplatzten Aneurysmen die sich für diese Therapie eignen. Die Entscheidung für oder gegen diese Therapie erfolgt in jedem Fall interdisziplinär zwischen Neuroradiologen und Neurochirurgen unter Einbeziehung von Patienten und Angehörigen um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.
Die Abteilung für Neuroradiologie am Klinikum Bremen-Ost ist Teil der Klinik für Neuroradiologie der Gesundheit Nord gGmbH. Sie betreut alle Abteilungen des Hauses bei neuroradiologischen Fragestellungen. Dazu gehört die Diagnostik von Entzündungen und Tumoren des zentralen Nervensystems sowie von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule. Dafür sind alle modernen Schnittbildverfahren (CT und MRT) sowie eine DSA-Anlage verfügbar. Den Schwerpunkt am Klinikum Bremen Ost stellt die Diagnostik von Patienten mit Epilepsie, multipler Sklerose und neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Alzheimer-Erkrankung) dar. Hier kommen spezielle MRT-Protokolle zum Einsatz, die es erlauben auch feinste Veränderungen im Gehirn zuverlässig zu erkennen.

MRT-Untersuchung eines jungen Patienten mit Epilepsie: Die speziellen Aufnahmen erlauben es eine geringe Volumen-Minderung des rechten Hippocampus zu sehen, die wahrscheinlich ursächlich für die Anfälle des Patienten ist. Man spricht hier von der sog. „Hippocampussklerose", einer relativ häufigen Ursache von Epilepsien.

MRT-Untersuchung eines 75-jährigen Patienten mit Demenz vom Alzheimer Typ. Hier erkennt man neben einer generalisierten Volumenabnahme des Gehirns ("Atrophie") eine besonders ausgeprägte Atrophie der Region der Hippocampi und der angrenzenden Hirnregionen (Pfeile, vgl. mit dem oberen Beispiel). Dies ist ein typischer Befund bei der fortgeschrittenen Alzheimer-Demenz.
Weitere Informationen zum Fach Neuroradiologie erhalten Sie auf
der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie:
http://www.neuroradiologie.de/
Gefäßintervention von Kopf bis Fuß -
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