An acht Arbeitsplätzen werden täglich mehr als 100 Patienten untersucht. Als erstes Bremer Krankenhaus sind im Zentrum für Radiologie alle Arbeitsplätze digitalisiert. Die Befundung erfolgt teilweise mit Spracherkennungssystemen. Eine digitaleAngiographie-Einheit dient der Gefäßdarstellung aller Körperregionen sowie der Dilatations- oder Stentbehandlung (Wiedereröffnung, Wieder- aufweitung oder Schienung) von verschlossenen oder verengten Gefäßen.
Der digitale Lungenröntgenautomat ermöglicht eine rasche, den Patienten wenig belastende Untersuchung. Die Lungenuntersuchungen sind ein Schwerpunkt unserer Abteilung. Am Computertomographen (CT) finden Untersuchungen aller Körperregionen und Gewebeentnahmen statt. In einem Magnetresonanz - Tomographen (Kernspintomographie, MR oder MRT) werden Schichtbilder des Körpers ohne Röntgenstrahlen mit Hilfe eines Magnetfeldes und Hochfrequenzimpulsen angefertigt. An einem Durchleuchtungsarbeitsplatz und zwei Knochen- und Unfallarbeitsplätzen werden Knochen-, Magen-Darm-, Nieren- und Harnwegsuntersuchungen, Phlebographien (Darstellungen der Venen) sowie die Darstellung von Bewegungsabläufen bei Schluckstörungen durchgeführt.
Alle Röntgengeräte des Zentrums für Radiologie sind seit 1998 auf digitalen Betrieb umgestellt. Damit war das Zentrum für Radiologie das erste Bremer Krankenhaus, in dem ein filmloser Betrieb möglich wurde. Die Bildqualität wurde durch diese Maßnahme stark verbessert, weil Bilder am Computer nachbearbeitet und optimiert werden können. Dadurch hat sich auch die Zahl der nicht brauchbaren Filme stark vermindert. Die Strahlenbelastung für Patienten konnte deutlich gesenkt werden. Seit Anfang 1999 wird an einer Telekommunikation mit anderen Krankenhäusern in einem Breitband-Hochgeschwindigkeitsnetz (ATM) gearbeitet. So können beratende Ärzte sich anhand der elektronisch übermittelten Bilder austauschen und die Therapie des Patienten beschleunigt durchführen.
Das Zentrum für Radiologie versorgt eine Spezialklinik mit einem breiten Spektrum von Lungenkrankheiten. Das Zentrum hat dadurch eine große Erfahrung in der Beurteilung spezieller Lungenkrankheiten gewonnen.
Lungentumoren werden in von uns entwickelten standardisierten Untersuchungsabläufen oder aufgrund auswärtiger Untersuchungen klassifiziert zur Festlegung einer tumorgerechten Therapie. Lungengerüstkrankheiten wie Fibrosen oder Emphyseme können mit der hochauflösenden Computertomographie sehr frühzeitig erkannt werden. In der radiologischen Untersuchung berufsbedingter Lungenkrankheiten wie der Asbestose oder des Pleuramesothelioms besteht eine große Erfahrung, die zu einer regen Gutachtertätigkeit geführt hat.
Die Magnetresonanztomographie zeigt Körperbilder ohne Röntgenstrahlen mittels eines Magnetfeldes. Wegen der detailgenauen Abbildung und der vielseitigen Anwendungsmöglichkeit kommt der Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) eine überragende Bedeutung in der neuroradiologischen Diagnostik zu (Gehirn, Nerven und Rückenmark). Im übrigen Körper ergänzt die MRT andere Untersuchungen oder löst die Untersuchung mit Röntgenstrahlen in vielen Bereichen zunehmend ab.
Gehirn- und Rückenmarkserkrankungen sind nur mit der MRT befriedigend zu diagnostizieren.
Im Lungenzwischenraum (Mediastinum) wird magnet- resonanztomographisch oft mehr gesehen als in der Computertomographie.
Leber- und Bauchspeicheldrüsenprozesse werden ohne Strahlenbelastung und umfangreicher als mit der Sonographie diagnostiziert.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen werden ohne Röntgenstrahlen dargestellt. Das ist besonders für junge Patienten vorteilhaft.
Oft können Tumorabsiedelungen in den Knochen viel früher als mit anderen Methoden gesehen werden. Vor einem möglichen operativen Eingriff am Knie sind im MRT evtl. verletzte Knochen, Knorpel oder Bänder abzubilden.
Der Computertomograph erzeugt Querschnittsbilder vom Körper. In Querschnittsbildern und in dreidimensionalen Ansichten können krankhafte Veränderungen erkannt werden. Ganz unterschiedliche Körperregionen werden gleich gut erfaßt:
In der neuroradiologischen Notfalldiagnostik kommt die CT bei der Frage Schlaganfall oder Hirnblutung zur Anwendung.
Diskrete Veränderungen im Lungengewebe, z.B. durch Tumoren oder anderen Krankheiten, die die Atmung einschränken oder behindern (chronisch obstruktive Lungenkrankheiten, COLD, Berufskrankheiten)
Lungenembolien können diagnostiziert werden.
Krankheiten der Bauchorgane wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse oder chronische Entzündungen des Darmes sind sicher darstellbar.
Krankhafte Prozesse werden computertomographisch schonend punktiert zur Gewebegewinnung oder Drainage.
Feine Knochenbrüche in Regionen, die auf dem normalen Röntgenbild schwer zu beurteilen sind, z. B. im Gesichtsschädel,werden dargestellt.
Die Knochendichtemessung bei Osteoporose ist stark automatisiert.
Frau Dr. med. Katrin Barth
Telefon: (0421) 408-1231
werktags 8.00 Uhr - 15.00 Uhr
Telefax: (0421) 408-2231
Im Vordergrund steht die in vivo Diagnostik mit einem breiten Spektrum nuklearmedizinischer Untersuchungen mit den Kern- gebieten Lungen-, Skelett- und Schilddrüsendiagnostik. Die Abteilung ist mit einer SPECT- Großfeld-Gammakamera, (SPECT-Single- Photonen- Emissions-Computertomo- graphie) ausgestattet, die Befunderhebung erfolgt mittels moderner Softwareprogramme einschl. spezieller quantitativer Funktionsaussagen und 3D-Darstellung.
Im Vordergrund steht die in vivo Diagnostik mit einem breiten Spektrum nuklearmedizinischer Untersuchungen mit den Kern- gebieten Lungen-, Skelett- und Schilddrüsendiagnostik. Die Abteilung ist mit einer SPECT- Großfeld-Gammakamera, (SPECT-Single- Photonen- Emissions-Computertomo- graphie) ausgestattet, die Befunderhebung erfolgt mittels moderner Softwareprogramme einschl. spezieller quantitativer Funktionsaussagen und 3D-Darstellung.