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PatientInneninfos

Laparoskopische Darmchirurgie

Die Operation an Dünn- und Dickdarm

Der operative Eingriff an Dünn- und Dickdarm erfordert nach herkömmlichen Behandlungsmethoden einen mehr oder weniger großen Bauchschnitt. Bei bestimmten Patienten mit bestimmten Erkrankungen können auch laparoskopische Operations- verfahren angewandt werden.

Laparoskopische Operationen an Dünn- und Dickdarm

Laparoskopische Operationen, auch bekannt als "Schlüssellochchirurgie" oder laparoskopische Chirurgie, werden seit einigen Jahren zur Entfernung der Gallenblase, bei Leistenbrüchen und Blinddarm- entzündungen angewandt. Laparoskopische Operationen verursachen allgemein weniger Schmerzen, eine geringere Narbenbildung und weniger Störungen der Magen-/Darmtätigkeit als herkömmliche Operationen. Aus diesem Grund werden im Klinikum Bremen-Ost gGmbH von der Klinik für Allgemeinchirurgie laparoskopische Operations- verfahren auch an Dünn- und Dickdarm bei bestimmten Patienten mit bestimmten Erkrankungen angewandt.

Laparoskopische Operation - wie geht das?

Vor der eigentlichen Operation wird zunächst über eine kleine Inzision CO2 Gas in die Bauchhöhle eingeführt. Das Gas hebt die Bauchdecke an, so daß der Chirurg optimale Sicht- und Operationsbedingungen hat. Über einen kleinen Schnitt in der Bauchnabelgrube wird dann eine stabförmige, dünne Optik, das Laparoskop, in die Bauchhöhle eingebracht. Der Operateur kann nun den Eingriff auf dem Farbmonitor verfolgen.

Über weitere Schnitte von 0,5-1 cm werden dann feine Operationsinstrumente eingeführt. Mit Hilfe dieser Instrumente kann der Operateur Gewebe ablösen, durchtrennen oder auch verbinden. Zur Entfernung des erkrankten Darmstücks wird die Bauchdecke oberhalb des Schambeins etwa 3-4 cm eröffnet.

Welches sind die Vorzüge der laparoskopischen Chirurgie?

Laparoskopische Eingriffe am Dünn- und Dickdarm erfordern

Laparoskopische Darmchirurgie - ein sicheres Verfahren?

Operationen am Darm gehören zu den komplizierten Eingriffen. Insbesondere bei der laparoskopischen Darmchirurgie ist eine gewisse Erfahrung unabdingbare Voraussetzung. Im Klinikum Bremen-Ost gGmbH werden diese Eingriffe von einem speziell geschulten Team durchgeführt. Nach Erfahrung an über 800 Patienten kann dieser Eingriff als sicher gelten.

Welche Patienten kommen für eine laparoskopische Darmoperation in Frage?

Patienten mit gutartigen Darmerkrankungen wie Mastdarmvorfall, Divertikulitis, Morbus Crohn und Polypen, die mit einer Darmspiegelung nicht entfernt werden können.

Die Laparoskopische Eingriffe können nach genauer Überprüfung und unter Berücksichtigung der Ausschlußkriterien, auch bei bösartigen Erkrankungen durchgeführt werden. Die onkologische Kriterien werden  bei diesen Eingriffen genauso streng wie bei den offenen Operationen eingehalten.

Sprechstunden:

Die Sprechstunden finden in den Räumen der Tagesmedizin statt. Die Anmeldung für die jeweilige Sprechstunde erfolgt telefonisch unter der Telefonnummer (0421) 408-2138.

Das endoskopische Operieren

Minimal-invasive Chirurgie

Eines unserer Spezialgebiete ist die laparoskopische Chirurgie. Folgende Eingriffe werden von uns regelmäßig endoskopisch durchgeführt:

Das ambulante und kurzstationäre Operieren

Unter dem Begriff des ambulanten und kurzstationären Operierens fassen wir drei Möglichkeiten zusammen:

1. Ambulantes Operieren

bedeutet, daß Sie nach dem Eingriff und einer Erholungsphase unser Haus noch am selben Tag verlassen können. Durch dieses Angebot wird ein längerer Krankenhausaufenthalt für Sie vermieden. Wenn Sie zu dem ersten Gespräch zu uns kommen, bringen Sie schon die von Ihrem/-r Hausarzt/-ärztin durchgeführten Untersuchungsergebnisse mit. Fehlende oder noch zusätzlich notwendige Untersuchungen können selbstverständlich in unserem Haus bei Bedarf erstellt werden. An diesem Termin untersuchen und informieren Sie der/die Chirurg/-in und der/die Anästhesist/-in die Operation bzw. über die Narkose. Natürlich wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, über Ihre Fragen ausführlich zu sprechen.

2. Beim tageschirurgischen Operieren

bleiben Sie über Nacht. Durch dieses Angebot wird ein längerer Krankenhausaufenthalt für Sie vermieden. Wenn Sie zu dem ersten Gespräch zu uns kommen, bringen Sie schon die von Ihrem/-r Hausarzt/-ärztin durchgeführten Untersuchungsergebnisse mit.

Fehlende oder noch zusätzlich notwendige Untersuchungen können in unserem Haus bei Bedarf erstellt werden. An diesem Termin untersuchen und informieren Sie der/die Chirurg/-in und der/die Anästhesist/-in über die Operation bzw. über die Narkose. Natürlich wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, über Ihre Fragen ausführlich zu sprechen.   

3. Kurzstationäres Operieren

beinhaltet den Aufenthalt für einige Tage. Durch dieses Angebot wird ein längerer Krankenhausaufenthalt für Sie vermieden. Wenn Sie zu dem ersten Gespräch zu uns kommen, bringen Sie schon die von Ihrem/-r Hausarzt/-ärztin durchgeführten Untersuchungsergebnisse mit. Fehlende oder noch zusätzlich notwendige Untersuchungen können selbstverständlich in unserem Haus bei Bedarf erstellt werden.

An diesem Termin untersuchen und informieren Sie der/die Chirurg/-in und der/die Anästhesist/-in über die Operation bzw. über die Narkose. Natürlich wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, über Ihre Fragen ausführlich zu sprechen. Bei laparoskopischen Leistenbruchoperationen oder Entfernung der Gallenblase ist beispielsweise kurzstationäres  Vorgehen die Regel.

Wenn Sie Fragen zu diesen Themen haben sollten, steht Ihnen gerne Frau Lüer unter Fon: (0421) 408-2238 oder Frau Rink aus der Tageschirurgie unter Fon: (0421) 408-2138 zur Verfügung.

Pflege

Als Patientin und Patient stehen Sie bei uns im Mittelpunkt unserer ganzheitlichen Pflege. Die besondere pflegerische Kompetenz unseres Pflegefachpersonals besteht darin, unsere Patientinnen und Patienten eine Hilfe für Körper und Seele zu geben. Die Förderung und Beratung in Bezug auf die Gesundheit steht dabei stets im Vordergrund. Aus diesem Grunde pflegen wir nach dem Bereichspflegekonzept und passen unsere Arbeitsabläufe ständig an den sich wandelnden Anforderungen einer Patientinnen und Patienten orientierten Arbeit an. Eine stetige Qualitätsverbesserung stellen wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung unseres examinierten Pflegefachpersonals sicher. Ein besonderer pflegerischer Schwerpunkt liegt in der modernen Wundversorgung. Neben einer interdisziplinären Wundberatung, sind die Pflegenden besonders in der Versorgung von Wunden aller Art fortgebildet. Unser hochqualifiziertes Pflegefachpersonal bezieht Sie als Patientin, Patient oder Angehörige in den individuellen Behandlungsprozess mit ein. Dies wird durch regelmäßige Pflegevisiten und Übergaben am Bett sichergestellt und von einem multiprofessionellen Team unterstützt. Dies umfasst Physiotherapeuten/-innen, Sozialdienstmitarbeiter/-innen, Ärzte/-innen und die Pflegeberatung für ambulante Pflege.

Stationspflegeleiterin 91 und 93:
Frau von Westernhagen
Telefon: (0421) 408-1543